24.10.11

Das Mädchen im Spiegel.

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Sag wer ist das Mädchen im Spiegel?
Sag wie kommt sie darein?
Sag warum sieht sie so fremd aus?
Sag wieso erkenn ich sie nicht?
Sag was hat sie so verändert?
Sag was verändert sie noch jetzt?
Sag warum rollt eine Träne ihr über die Wange?
Sag was ist mit ihr geschehen?
Sag kann sie wieder glücklich werden?
Sag wann und wie kann ich helfen?
Sag bin das wirklich ich?
Das Mädchen im Spiegel. So fremd und doch vertraut!

Herbst.

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Herbst. Eigentlich so schön.
So schön und farbenfroh.
Eine tolle Jahreszeit. Einfach nur schön.
Doch mit dem Herbst kommt kälte.
Oder bin das nur ich?
Friere nur ich so.
Dreh die Heizung voll auf.
Dusche so heiß es geht.
Und trinke eine Tasse Tee nach der anderen.
Um die Kälte zu bekämpfen.
Aber kommt die kälte von außen, oder von innen? Von mir?
Was wenn die Kälte nur ein Zeichen ist.
Dafür das ich nicht glücklich bin.
Wie soll ich kälte bekämpfen wenn sie aus meinem inneren kommt?

23.10.11

und wenn ich übertreibe?

So oft sitz ich hier und weiß nicht weiter.
Habe Angst vor dem was kommen mag.
Angst wieder am Ende meiner Kraft zu sein.
Nicht mehr zu können. Nicht mehr zu wollen.
Angst und Trauer. So oft meine Gäste.
Doch ein Gedanke geht mir nie aus dem Kopf.
Und wenn ich übertreibe?
Wenn ich mich mit meinen Sorgen, meiner Angst,
meiner Trauer lächerlich mache.
Soviele Menschen. Soviele Tragödien.
Ihnen geht es schlechter. Also warum sitzt ich hier und weine?
Warum bin ich nicht dort und spende Trost?
Sollte ich das nicht tun?
Sovielen geht es schlecht. Schlechter als mir.

22.10.11

Und die Narben reißen wieder auf.


Es ist als wäre da ein Loch, oder eine klaffende Wunde.
Tief in mir drin. Irgendwo verborgen.
Sie beginnt zu heilen.
Heilt mehr mit jedem Lächeln, Lachen, jedem kurzen Augenblick des Glücks.
Heilt mehr und mehr. So sehr das es oft schon vergessen wird.
Doch dann kommt der Winter.
Die Kälte erinnert mich an schlechte Zeiten.
Zeiten in denen alles Hoffnungslos war.
Hoffnungen und ich selbst aufgegeben war.
Mit den erscheinen der Erinnerungen verschwindet das Glück, mehr und mehr.
Und die Wunde reißt wieder auf.
Und ich erinnere mich. An den Schmerz.
Der Schmerz der mich dazu brachte alle Hoffnungen aufzugeben.
Der Schmerz der vor so vielen Jahren ausgelöst wurde.
Der Schmerz der wiederkehrt. Jahr für Jahr.
Die Wunde, stark vernarbt. So war sie vor kurzem noch.
Jetzt reißt sie wieder auf.
Tief im inneren verborgen, offen und schmerzend.


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20.10.11

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Glück ist so federleicht,
nie wird's gefangen.
Unglück so erdenschwer,
nie wird's umgangen.
Konfuzius